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Ein Dampfbad, speziell ein türkisches, besteht meist aus Marmor mit einer kreisrunden Liegefläche in der Mitte des Raumes. Öffentliche Dampfbäder werden nach Geschlechtern getrennt genutzt: Es sind entweder separate Räumlichkeiten vorhanden oder die Nutzungszeiten für Frauen und Männer sind verschieden. In Hotelanlagen kann das Dampfbad von den Gästen auch gemeinsam, d.h. die beiden Geschlechter gleichzeitig, besucht werden. Man legt - ähnlich wie in einer Sauna - ein weißes Handtuch als Lendenschurz an. An den Wänden befinden sich Waschbecken mit warmem und kaltem Wasser, die dazu da sind, sich mit selbigem zu übergießen.
Neben dem Reinigen und Schwitzen wird in einem Dampfbad auch viel für die Schönheitspflege getan. Die Männer nutzen die entspannte Atmosphäre, um sich zu rasieren, die Frauen epilieren sich den gesamten Körper.
Nach dem Besuch des warmen Dampfbads folgt eine Phase der Erholung und Entspannung in einem kühleren Raum.
Das Dampfbad ist eine Weiterentwicklung des griechisch-römischen Bades, das die Byzantiner in den frühen Jahrhunderten benutzt haben. Es wurde später von den Arabern übernommen.
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