Siebträger

Siebträger:

Zu heißen Espresso kann man leicht an seinem zu bitteren Geschmack oder optisch an seiner ungleichmäßig gefärbter, dunkelbrauner, manchmal fast schwarzer  Crema erkennen, die binnen Sekunden zusammenfällt und den Blick auf den Kaffee freigibt.  Es ist auch eine gute Idee, das Sieb vor der Befüllung mit dem Kaffee trockenzuwischen, da das Wasser am liebsten dahin fließt, wo bereits Wasser war. Entsprechend nivellieren Sie im ersten Schritt das Kaffeemehl möglichst gleichmäßig in den Siebträger. Dann nehmen Sie einen Kaffeepresstempel , der den selben Durchmesser wie unser Siebträger hat und drücken im nächsten Schritt ganz leicht das Kaffeemehl zusammen um eine ebene Oberfläche zu erhalten. Mit einem kleinen Schlag an die Seite des Siebträgers bringen Sie das an der Siebwand haftende Kaffeemehl dazu sich abzulösen um dann mit einiger Kraft den Kaffeepuck zu pressen. Die Siebträgermaschinen arbeiten mit einem entnehmbaren Siebträger, der mit Kaffeemehl gefüllt und mittels eines Bajonettverschlusses im Gerät fest fixiert wird. Diese müssen mit einer separaten Kaffeemühle ergänzt werden, sofern der Kaffee frisch gemahlen werden soll und die Mühle nicht in den Geräten integriert sind. Siebträgermaschinen , oft auch  Halbautomaten, arbeiten wie professionelle Gastronomiegeräte. Nämlich mit einem entnehmbaren Siebträger der mit Kaffeemehl gefüllt und mittels eines Bajonettverschlusses im Gerät fixiert wird. . Das Unternehmen  Saeco bietet Siebträgermaschinen an, die in der Siebträgergruppe ein Druckventil enthalten; dabei wird der Wasserdurchfluss erst freigegeben, wenn die Pumpe einen Druck von 15 bar aufgebaut hat. Es ist wichtig, dass die Siebträgermaschinen und alle Brühwasser führenden Teile Betriebstemperatur haben. Es reicht nicht aus, nur das Wasser auf zu heizen. Die geringe Wassermenge, die für einen Espresso gebraucht wird, würde sonst durch die massive Brühgruppe und den Siebträger vor dem Kontakt mit dem Kaffeepulver zu stark abkühlen. Das Ergebnis wäre ein sauer schmeckender Espresso. Um das Aufheizen zu beschleunigen, kann ganz einfach Wasser durch den leeren Siebträger gepumpt werden. Allerdings sei den Besitzern von Handhebelmaschinen  ein "künstliches" Aufheizen des Siebträgers mit heißem Wasser zu empfehlen. So wie eine  geringe Temperatur dem Genuss schadet, so kann eine zu hohe Wassertemperatur den Kaffee verbrennen. Das kann bei Zweikreismaschinen passieren, wenn sie längere Zeit angeschaltet waren. Hier muss das überhitzte Wasser aus dem Wärmetauscher abgelassen werden, bevor der Espresso zubereitet wird. Die Siebträgermaschinen Sie müssen mit einer separaten Kaffeemühle ergänzen, sofern der Kaffee frisch gemahlen werden soll und die Mühle in den Geräten nicht integriert ist. Bei diesen Maschinen kann der Bediener eine Vielzahl an Faktoren beeinflussen, die für die Qualität des Ergebnisses ausschlaggebend sind: den Mahlgrad, die Menge und die Stärke der Kompression des Kaffeemehls im Siebträger und die Dauer der Brühzeit. Es ist nur mit einiger Übung möglich, den Ablauf optimal auf die Qualität des verwendeten Kaffees auszurichten und ein optimaleres Ergebnis zu erreichen als mit einem Vollautomaten. Die meisten Siebträgermaschinen arbeiten mit einer elektrischen Pumpe zur Druckerzeugung. Es sind aber auch Modelle erhältlich, die einen manuell bedienbaren Hebel dafür einsetzen die sog. Handhebelmaschinen.